Glossar

Sol-Gel Beschichtung

Sol-Gel-Beschichtungen umfassen eine große Gruppe verschiedenster Stoffe, die ihren Namen aufgrund des Herstellungsprozesses, den sogenannten Sol-Gel Prozess bzw. Sol-Gel Verfahren erhalten. Dabei werden Dispersionen verwendet, die z.B. Silizium-Alkoholate enthalten. In einer ersten Reaktion werden diese Alkoholate hydrolisiert und beginnen in einem weiteren Schritt zu  polymerisieren. Dabei entstehen zunächst Molekülketten und nach längerer Dauer kleinste Partikel und nun wird die Dispersion als Sol bezeichnet. Im weiteren Verlauf, also nach einer gewissen Topfzeit, bilden die Partikel im Sol eine Art Netzwerk aus und das Sol beginnt zu gelieren. Es hat jetzt die Eigenschaften eines Gels.Dieses Gel kann nun z.B. durch Sprühen oder Tauchen auf ein Bauteil aufgebracht werden und wird über einen kurzen Sinterprozess ausgehärtet. So entstehen glasartige Schichten, die sehr kratzbeständig sind.

Antiadhäsive Sol-Gel-Topcoats

  • Für permanente Leichtreinigungsschichten auf Glas, Keramik und Metallen
  • Antihafteffekt durch fluorierte Endgruppen
  • Gute Kratzbeständigkeit
  • Guter Korrosionsschutz
  • Hohe Temperaturbeständigkeit ( bis 400°C )
  • Lebensmittelzulassung möglich

Rhenotherm Kunststoffbeschichtungs GmbH führt Lohnbeschichtungen mit Sol-Gel durch und ist als Lohnbeschichter nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

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