BMWi-Forschungsprojekt LACK „Laservernetzte Anti-Haft-Beschichtungen für CFK-Leichtbaukomponenten“ Fkz: 03LB3051A

(Laufzeit: Dez. 2021 – Nov. 2024)

Gemeinsam mit dem Fraunhofer ILT arbeitet Rhenotherm in diesem Projekt an der Entwicklung eines laserbasierten Beschichtungsverfahrens und der dafür notwendigen Materialien, die die Anwendung von hochfunktionalen Anti-Haft-Beschichtungen auf CFK-Walzen für den Einsatz in Produktionsanlagen im Bereich der Hygieneartikelherstellung und der Verpackungsindustrie möglich macht.

Kohlefaserverstärkten Kunststoffe (kurz CFK) werden in der Industrie zunehmend für die Herstellung von Leichtbauwalzen verwendet, da diese leichter sind als metallische Walzen und somit zum Beispiel Bahngeschwindigkeiten in der Folienherstellung deutlich erhöht werden können. Jedoch sind diese CFK-Walzen nur bis zu Temperaturen von 80-120 °C formstabil, so dass herkömmlichen Anti-Haft-Beschichtungen nicht oder nur unzureichend auf CFK-Bauteile aufgebracht werden können.

Dafür sollen polymer- und sol-gel-basierte Anti-Haft-Materialien erforscht und entwickelt werden, um sowohl eine Aushärtung/Vernetzung mittels Laserstrahlung zu ermöglichen als auch eine möglichst hohe Performance in Bezug auf Anti-Haft-Wirkung, Abrasionsbeständigkeit und Lebensdauer zu erzielen. Das Projekt basiert auf der wechselseitigen Entwicklung von Beschichtungswerkstoffen, Beschichtungsverfahren und Lasernachbehandlungsverfahren. Zudem wird die Möglichkeit das Verfahren zur Reparatur von CFK-Walzen zu verwenden angestrebt.

ACK „Laservernetzte Anti-Haft-Beschichtungen für CFK-Leichtbaukomponenten“
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