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Forschungsprojekte

1) Laufende Forschungsprojekte:

AiF-Forschungsprojekt „Superhydrophobe Beschichtung von Filtergeweben“, Fkz: EP091924
(Laufzeit: Nov. 2009 – Okt. 2011)

Seit Ende 2009 befasst sich Rhenotherm im Rahmen des vom BMWi unterstützten Förderprogramms ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand, http://www.zim-bmwi.de/ ) gezielt mit der Verbesserung bereits bestehender Filtersysteme. Dies soll über die Beschichtung von Drahtgeweben unterschiedlicher Maschenweiten realisiert werden, die vornehmlich aus Fluorpolymeren wie PTFE, PFA und FEP oder aus Sol-Gel-Materialien bestehen wird. Hier gilt es der Beschichtung durch gezielte Strukturierungsmaßnahmen superhydrophobe Eigenschaften zu verleihen und so eine deutlich verbesserte Filterwirkung zu erzeugen.  Haupteinsatzgebiet dieser Filter ist die Trennung von Flüssig-Flüssig-Gemischen, jedoch sind hier viele weitere Anwendungen denkbar und zu erforschen.

2) Abgeschlossene Forschungsprojekte:

BMBF-Forschungsprojekt „Hierarchisch strukturierte Beschichtungen“ (HIRSTRU), Fkz: 01RB0704A
(Laufzeit: Dez. 2007 – Nov. 2010)

Rhenotherm engagiert sich erneut in einem öffentlich-geförderten Forschungsprojekt: die BIONA-Förderrichtlinie (Bionische Innovationen für nachhaltige Produkte und Technologien) ermöglicht die Förderung angewandter Forschung in Industrie und Instituten und unterstützt besonders Anwendungen im Bereich der Bionik (siehe dazu: http://pt-uf.pt-dlr.de/de/130.php bei der DLR, Bonn).
Aufbauend auf den Forschungsergebnissen des Nanobiotechnologie-Projekts (siehe dort) werden innerhalb der dreijährigen Projektlaufzeit die Erzeugung und Optimierung dauerhafter Mikro- und Nanostrukturen auf Metallen, v.a. Stahl, eingehender untersucht und zur Serienreife gebracht werden. Gemeinsam mit zwei Partnern aus Dresden (Institut für Botanik der TU Dresden, Lehrstuhl Botanik sowie Nehlsen-BWB Flugzeuggalvanik Dresden GmbH) wird Rhenotherm zur Entwicklung vielgestaltiger technisch-optimierter Antihaftbeschichtungen aus PTFE, FEP, PFA oder Silikon, basierend auf dem biologischen Prinzip der Strukturierung von Oberflächen zum Zwecke der Verringerung der Kontaktfläche, beitragen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes ist die neuartige Lotuflon® - Beschichtung entstanden, deren superhydrophobe Eigenschaften durch eine hierarchisch aufgebaute Grundstruktur erzeugt werden.

AiF-Forschungsprojekt „Primersysteme“, ehem. Fkz: KU0417601GZ6
(Laufzeit: Nov. 2006 – Okt. 2009)

Rhenotherm forschte gemeinsam mit dem Projektpartner Flupol LDA aus Portugal nach einem Ersatz für Chrom-VI-haltige Primersysteme, um zum Umwelt- und Arbeitsschutz beizutragen. Im Rahmen dieses Projektes ist es gelungen, zahlreiche Primersysteme zu entwickeln, die die Chromsäure-haltigen Primer weitgehend ersetzen, so dass diese nur noch in wenigen Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.

AiF-Forschungsprojekt „Alternative Oberflächen und Biomonitoring“, Fkz: 14745BR
(Laufzeit: Apr. 2006 – Feb. 2008)

Rhenotherm nahm als beratendes Mitglied und Ausrüster von Beschichtungs-systemen in einem vom Fraunhofer AVV in Dresden geführten und von der IVLV unterstützten Projekt zur Versiegelung von Abfüll- und Verpackungsanlagen im Lebensmittelbereich teil. Das Ziel sollte eine deutlich verminderte Verschmutzungsneigung, eine erleichterte Reinigbarkeit und infolgedessen ein erheblich effizienterer Reinigungsaufwand sein.
Das Forschungsvorhaben wurde 2008 erfolgreich abgeschlossen. 

BMBF-Forschungsprojekt „Nanobiotechnologie“, ehem. Fkz: 13N8673-76
(Laufzeit: Nov. 2004 – Okt. 2007)

Bereits 2004 hatte Rhenotherm seine Expertise in den Bereichen Oberflächenstrukturierung und Funktionelle Beschichtung in einem Verbundprojekt eingebracht (http://www.nanobio.de/). Geleitet durch Hrn. Prof. Neinhuis, TU Dresden, sollte der biologische Beschichtungsstoff Tetraetherlipid (TEL) auf stark strukturierten Untergründen (Metalle etc.) eine nur 4 nm starke Beschichtung mit sehr guten antiadhäsiven Eigenschaften ausbilden.
Die abschließende Bewertung der Projektergebnisse steht noch aus, doch mussten wir feststellen, dass die TEL auf den im Projekt getesteten Oberflächen nach sehr guter Anfangsleistung ihre antiadhäsiven und hydrophoben Eigenschaften nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht halten konnten. Dieses Verhalten konnte bis zum Projektende nicht aufgeklärt oder beseitigt werden.
Die sehr guten Ergebnisse in Bezug auf Strukturierung metallener Untergründe werden im BIONA-Projekt weiter erforscht und als Grundlage für Beschichtungsmaterialien aus Fluorpolymeren und Silikonen genutzt.   

AiF-Forschungsprojekt „Primersysteme“, ehem. Fkz: KU0417601GZ6
(Laufzeit: Nov. 2006 – Okt. 2009)

Rhenotherm forschte gemeinsam mit dem Projektpartner Flupol LDA aus Portugal nach einem Ersatz für Chrom-VI-haltige Primersysteme, um zum Umwelt- und Arbeitsschutz beizutragen. Im Rahmen dieses Projektes ist es gelungen, zahlreiche Primersysteme zu entwickeln, die die Chromsäure-haltigen Primer weitgehend ersetzen, so dass diese nur noch in wenigen Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.

AiF-Forschungsprojekt „Alternative Oberflächen und Biomonitoring“, Fkz: 14745BR
(Laufzeit: Apr. 2006 – Feb. 2008)

Rhenotherm nahm als beratendes Mitglied und Ausrüster von Beschichtungs-systemen in einem vom Fraunhofer AVV in Dresden geführten und von der IVLV unterstützten Projekt zur Versiegelung von Abfüll- und Verpackungsanlagen im Lebensmittelbereich teil. Das Ziel sollte eine deutlich verminderte Verschmutzungsneigung, eine erleichterte Reinigbarkeit und infolgedessen ein erheblich effizienterer Reinigungsaufwand sein.
Das Forschungsvorhaben wurde 2008 erfolgreich abgeschlossen. 

BMBF-Forschungsprojekt „Nanobiotechnologie“, ehem. Fkz: 13N8673-76
(Laufzeit: Nov. 2004 – Okt. 2007)

Bereits 2004 hatte Rhenotherm seine Expertise in den Bereichen Oberflächenstrukturierung und Funktionelle Beschichtung in einem Verbundprojekt eingebracht (http://www.nanobio.de/). Geleitet durch Hrn. Prof. Neinhuis, TU Dresden, sollte der biologische Beschichtungsstoff Tetraetherlipid (TEL) auf stark strukturierten Untergründen (Metalle etc.) eine nur 4 nm starke Beschichtung mit sehr guten antiadhäsiven Eigenschaften ausbilden.
Die abschließende Bewertung der Projektergebnisse steht noch aus, doch mussten wir feststellen, dass die TEL auf den im Projekt getesteten Oberflächen nach sehr guter Anfangsleistung ihre antiadhäsiven und hydrophoben Eigenschaften nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht halten konnten. Dieses Verhalten konnte bis zum Projektende nicht aufgeklärt oder beseitigt werden.
Die sehr guten Ergebnisse in Bezug auf Strukturierung metallener Untergründe werden im BIONA-Projekt weiter erforscht und als Grundlage für Beschichtungsmaterialien aus Fluorpolymeren und Silikonen genutzt.   

 

 

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